Schweizer Presse

Es gibt Reisen, die beginnen komisch. Ich war so zeitig am Gate, dass es reichte, um noch den Schläppi anzuschmeissen, denn Boarding war erst in 45 Minuten angesetzt. Dafür hatte ich auch den Fensterpatz direkt zum Rollfeld und nicht mit Blick auf die Anzeigentafel. Als sich 40 Minuten später niemand wunderte, dass es noch nicht los geht, wunderte ich mich nur, dass sich niemand wundert. 10 Minuten später sassen immer noch alle seelenruhig auf ihren Plätzen, bis ich hörte, was mir bislang gelungen war zu vermeiden in meinem Leben:

"Frau Mauela S. bitte umgehend zu Schalter A16". Prima!! Zum Glück habe ich alles sofort verstanden, und nicht so ein nuscheliges "fraumanelottaschreddabittemal blaaaaaaa".

Ich fliege oft. Ich war früher Reiseleiterin, und behaupte mal in meinem jugendlichen Leichtsinn, ich bin lange Jahre häufiger geflogen als mit dem Bus gefahren. Nun flog ich nicht, ich rannte! Mit wehendem Haar, Handtasche schlug rechts und die Laptoptasche links ans Bein, schlidderte ich gefühlt 4 Sekunden später an den kilometerweit entfernten Boardingschalter A16, nur um die Stewardessen schon von weitem fragen zu hören "Haben Sie die Gateverschiebung nicht gehört".

Tja, angekommen bin ich trotzdem und schön war es, aber das hab ich auch nicht anders erwartet. Letztes Jahr schrieb mich Brigitta von der Nadelwärkstatt in Aarau an, und fragte, ob ich Kurse bei Ihr geben könne, und es war "Liebe auf den ersten Blick" wenn ich mal eine weibliche Freundschaft so betiteln möchte. Wir mochten uns auf Anhieb sehr, es ist null zickig, null anstrengend, und ich würde sie gern einfach mal zwischendurch besuchen, wenn sie nicht über den 7 Bergen wohnen würde.

Die Organisation der Kurse übernimmt dort komplett sie, ich bin quasi nur ausführendes Organ - Overlockkurse und Coverkurse geben sich die Klinke in die Hand, denn so schnell komm ich ja nciht wieder. Und es hat Spass gemacht, allen - den Damen, Brigitta und mir auch.

Die Kurse gemischt wie inzwischen sehr häufig, Enspire und Ovation und auch ein paar Nicht-Babylocker. Inzwischen liebe ich es, die Fabrikate zu kreuzen,  denn alle kommen immer voll auf Ihren Spass - und sei es nur, dass sich heraus stellt, dass man vielleicht doch lieber eine andere Maschine irgendwann mal möchte.

Zwischendurch war sogar die schweizer Presse da.... Den Text, sehr nett geschrieben, kannst Du lesen, wenn Du unter dem Beitrag hier das Bild mit dem Zeitungsausschnitt anklickst.

Im Oktober komme ich wieder, und das ist noch sooooo lange hin. Aber freuen... freuen tue ich mich jetzt schon

Manu

 

 

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