Hallo Ihr Lieben
ich stelle Euch ja hier immer mal eine neue Maschine vor - entweder bereits auf dem Markt etablierte, aber auch mal ganz Neue.
Heute möchte ich Euch die neue Overlock von Bernina zeigen, die  L850 zeigen, ganz frisch auf dem Markt ;o))

Ich bin ja schon seit zig Jahren großer Bernina-Fan, habe eine 780, eine 530 und eine 1008, alles super Maschinen. Die L850 reiht sich optisch da sehr hübsch ein, und das gefällt mir erstmal prima.

Die erste Grund-Inbetriebnahme habe ich schon auf dem Bernina-Blog selbst gemacht, ein paar Grundfunktionen vorgestellt und näher beleuchtet. Wer mag, kann sich das gern  mal anschauen. Die Maschine bietet, zusammengefasst, ein paar super Features, angefangen von Geschwindigkeitsregulierung, über Kniehebel, näht nicht mit Fuß oben und Drucklufteinfädelung, und….. 9mm Stichbreite!!!! Dazu komm ich gleich nochmal, aber das finde ich mega. Einen ersten Überblick über Zubehör und mitgeliefertes verschafft Euch die liebe Claudia, ebenfalls im Blog. Kleiner Tipp: lest Ihren Artikel zuerst, ich geh ja immer sehr technisch ran ;O)))


Letztes Wochenende wollte ich ja das Maxikleid nähen, und ich wollte Zubehör fühlen ;o))

Also habe ich das erste Füßchen in Angriff genommen. Nein, es war nicht der Paspelfuss, und nein, es war auch nicht der Gummibandfuß oder der Blindsaumfuß – es war der Perlen- und Paillettenfuß! Eigentlich gar nicht mein Thema – Perlen und Pailletten!
Aber. Ich hatte letztens, ebenfalls auf dem Bernina-Blog, einen Beitrag einer Maskennäherin gelesen, die die Binde-Bänder mit Schnürsenkel gelöst hat. Glitzerschnürsenkeln. Also habe ich mir spontan mal „ein paar“ bestellt. Leider hatte ich nach 10 Masken keine Lust mehr, welche zu nähen – aber Schnürsenkel hatte ich noch für Kompanien…. hüstel (kennt vielleicht der ein der andere)

Das Kleid des letzten Wochenendes sollte unten ein Rollsaum bekommen, aber der Stoff war kein so ganz leichter Jersey und das Kleid eigentich fast zu fest für einen leichten Rollsaum. Ich habe also Bauschgarn auf beide Greifer genommen, und beide Nadeln eingesetzt gelassen.
Die Glitzerschnürsenkel werden in den Perlenfuß geführt, der angesetzte Fuß kann nach links weggehebelt werden, um Dinge besser zu positionieren. Dabei müsst Ihr darauf achten, dass der Senkel wirklich richtig drinnen liegt, und unter der Führung läuft, die Ihr mittig vom Fuß seht.
Das Ergebnis ist bemerkenswert, sieht ganz toll aus. Zum einen hat das Kleid eben den Maxikleid-Charakter, zum anderen durch den leicht stehenden Saum auch einen Tanzkleidcharakter.
Eins der tollen Dnge an der Bernina ist, dass es anständiges Zubehör dafür gibt, und das erweitert ja immer das Einsatzgebiet nochmal um ein vielfaches. Das heißt, nach und nach schaue ich natürlich auf die ganzen Füße, juchhu… meinem Lieblingshobby fröhnen, Füße nutzen ;o)))

Jetzt will ich nochmal was zu den 9mm sagen.Der gesamte Ausschnitt des Kleides könnte mit dem Binder eingefasst werden. Ich habe aber die gesamte Ausschnittkante mit 9mm an einen Streifen an-geoverlocked, mal so als Tipp für alle ohne Cover.
Dann habe ich den Streifen nach innen um die 9mm-Naht herumgeschlagen und hab diese dabei stehen gelassen. Gecovert habe ich dann direkt neben dem „Binding in Spe“. Anschließend habe ich innen nur noch den Überstand weggeschnitten. Da wo ich gecovert habe, könnte man nach dieser Verarbeitungsart auch einen schönen Zierstich hinlegen. Der Stoff liegt hier durch den Streifen doppelt und mit einer Lage dünnem Stickvlies dazwischen hat man hier Möglichkeiten über Möglichkeiten. Einer der Gründe, warum wir glaube ich alle nähen. Es gibt nie nur den einen Weg zum Ziel. Man kann an dieser Ausschnittkante covern, Zierstiche nutzen, einen Beleg arbeiten, einen Binder nutzen…. Etc pp

Und … na ja, Heels gehen ja immer, grins
Ihr merkt, ich bin total begeistert von der Maschine. Keine Frage, die hat ihren Preis, aber das Näherlebnis ist einfach nur Wow!!!

Ich wünsch Euch ein tolles Wochenende
Eure Manu

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